Prolog

Heimatlos

Mein armes Herz du darfst nicht klagen.
Die Heimat liegt so weit und fern.
Liegt wie ein Traum aus goldenen Tagen,
so unerreichbar wie ein Stern.

Nur das Erinnern ist geblieben.
Zurück an jene schöne Zeit.
Das Denken an die fernen Lieben,
an Bildern der Vergangenheit.

Der Tag, er fordert jede Stunde,
die nur der Arbeit ist geweiht.
Doch kommt der Abend bricht die Wunde
auf’s Neue auf im tiefen Leid.

Und doch mein Herz darfst du nicht klagen
und frag nicht mehr warum, warum?
Es kann dir niemand Antwort sagen,
Das Schicksal bleibt für immer stumm.

(Lisbet Hoffman)